Unsere KWM-Botschafter

Antje Brüger,
Neurologische Frührehabilitation, KWM Juliusspital
"Hier gebe ich mein Wissen gerne an Kollegen weiter"

Warum bist Du KWM-Botschafterin?

"Mir gefällt die Idee echte KWMler zu zeigen und da ich hier gerne arbeite, meinen Beruf als Krankenschwester liebe (ja, immer noch) und KWMlerin bin, mache ich mit."



Nina, Notaufnahme KWM Missioklinik
"Hier kann ich Menschen sofort helfen!"

Warum bist Du KWM-Botschafterin?

"Ich mache mit, da ich der Öffentlichkeit eine positive Einstellung zum Berufsbild vermitteln möchte. Ich bin auch stolz darauf, diese Berufsbezeichnung tragen zu dürfen."

Was findest Du toll am Pflegeberuf?

Der Beruf ist vielseitig und sehr facettenreich. Man bekommt Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche wie OP, Notaufnahme oder auf Station. Durch die vielen Möglichkeiten der fachspezifischen Weiterbildungen, hat man auch eine tolle Perspektive. Und besonders gut gefallen mir die schönen, emotionalen Momente mit den Patienten, wenn helfen konnte, dass es ihnen wieder besser geht.

Ist die Ausbildung schwer?

Es ist eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung, die Praxis und Theorie gut vereint. Die Fächer Anatomie, Krankheitslehre und Pflegewissenschaftliche Theorie sind recht lernintensiv, da man viel auswendig lernen muss. Toll ist, dass man das Gelernte gleich in der Praxis anwenden kann.

Was ist nicht so schön?

Alle Situationen, die mit Leid, Schmerz oder dem Tot zu tun haben, beschäftigen einen am Anfang. In der Ausbildung lernt man in Stress-und sogenannten Sterbe-Seminaren Strategien, wie man mit diesen Situationen besser umgehen kann.

Wie sieht der Arbeitsalltag bei Dir aus?

In die Notaufnahme kommen die Patienten entweder selbst oder sie wurden vom niedergelassenen Arzt überwiesen. Jeder Tag ist anders und nicht vorhersehbar. Das macht den Arbeitsalltag spannend! Wir arbeiten in drei Schichten: Früh-, Spät- Nachtschicht. Im Sommer mag ich gerne die Frühschicht – man kann z.B. am Nachmittag noch ins Schwimmbad, während andere im Büro schwitzen müssen.

Welche Begabung/Stärke muss ich für den Beruf mitbringen?

Man sollte Freude am Umgang mit Menschen haben und in stressigen Situationen nicht den Kopf verlieren. Gerade in der Notaufnahme ist es wichtig, dass man Ruhe bewahrt und das auch bei den Patienten ausstrahlt. Da bekommt man auch mit der Zeit mehr Routine. Ein Interesse an Medizin sollte man auch mitbringen.

Was gefällt dir am KWM als Arbeitplatz besonders?

Es ist nicht zu groß und dadurch geht es familiär zu. Man kennt sich! Die Ausbildung hat viel Spaß gemacht und gut qualifizierte Lehrer geben ihr Wissen gerne an die Schüler weiter. Das merkt man! Gut gefällt mir auch, dass es so viele verschiedene Fachbereiche gibt – man lernt nie aus!

Was bedeutet das Wort „christlich“ für dich bei einem christlichen Arbeitgeber?

Christlich bedeutet für mich dass Werte wie z.B. die Wertschätzung jedes Lebens und Barmherzigkeit die Grundsätze des Handels sind. Auch Toleranz gegenüber anderen Lebenseinstellung oder Zielen sollte geachtet werden.

Kannst Du sagen, warum du dich für deinen Beruf entschieden hast?

Ich wollte nach der Schule einen Beruf wählen, in dem ich viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung, vielfaltige Arbeitsorte und Möglichkeiten zur Spezialisierung habe. Das trifft eindeutig auf die Pflege zu!