Duales Studium – zwei Absolventinnen berichten

Wenn Studium, dann praxisnah!

Kristina Hannwacker und Tina Scheiner haben den dualen Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement abgeschlossen. Wir haben mit unseren Nachwuchskräften gesprochen: Was spricht für die Kombination von Theorie und Praxis? Was reizt am Gesundheitswesen? Und welche Chancen bietet das KWM?

Wie ist euer duales Studium abgelaufen?

Tina: Der Studiengang heißt BWL-Gesundheitsmanagement und fand in Kooperation mit der dualen Hochschule Baden-Württemberg am Standort Bad Mergentheim statt. Das Studium dauerte sechs Semester und verlief in Blöcken: Wir waren über drei Jahre jeweils drei Monate an der Uni und dann wieder im Unternehmen, wo wir verschiedene Abteilungen durchlaufen haben. 

Kristina: Es ist ein Betriebswirtschaftliches Studium, das auf die Besonderheiten des Gesundheitswesens ausgerichtet ist. Im 4./5. Semester gibt es eine längere Praxisphase, die auch für einen Auslandsaufenthalt genutzt werden kann. Insgesamt müssen in den sechs Semestern auch zwei Projektarbeiten und die Bachelorarbeit geschrieben werden.

Was reizt euch am Gesundheitswesen? Was ist spannend an diesem Bereich?

Kristina: Das Gesundheitswesen ist mit seinen unterschiedlichen Sektoren eine sehr vielseitige Branche. Insbesondere die Vielzahl an gesetzliche Beschränkungen macht die Arbeit immer wieder spannend und herausfordernd. 

Tina: Genau. Die Veränderungen und neuen Prozesse machen das Gesundheitswesen für mich so spannend – es wird nicht langweilig!

Wie lange dauert der Einsatz in einer Abteilung?

Kristina: Auch das ist unterschiedlich. In manchen Abteilungen ist man zum Reinschnuppern nur ein paar Tage oder Wochen. Dann gibt es Bereiche, in denen man sechs Wochen oder länger tätig ist. Das hängt auch davon ab, welche Projekte und Aufgaben in den Abteilungen gerade anstehen.

Hat man als Student Einfluss darauf, wo und wie lange man im Einsatz ist?

Tina: Zu Beginn des Studiums werden klassische Abteilungen wie z.B. das Patientenmanagement oder die Finanzbuchhaltung durchlaufen – im letzten Jahr können dann eigene Wünsche geäußert werden, die wenn möglich auch berücksichtigt werden.

Wie wurdet ihr während des Studiums vom KWM unterstützt und begleitet?

Kristina: Bei Problemen oder Fragen konnten wir uns jederzeit an unseren Ausbildungsbetreuer wenden. Bei den wissenschaftlichen Arbeiten wurden wir bei der Themenfindung und bei der Ausarbeitung unterstützt. Nach dem Einsatz in einer Abteilung gab‘s Beurteilungsgespräche, so hatte man die Möglichkeit sich selbst regelmäßig zu reflektieren und zu verbessern.

Muss man vorher schon mal was mit dem Gesundheitswesen zu tun gehabt haben, um im Studium mitzukommen?

Tina: Ich habe vor dem Studium als Gesundheits- und Krankenpflegerin gearbeitet, das hat mir sowohl in den Praxis- als auch in den Theoriephasen weitergeholfen, da ich bereits ein gewisses Hintergrundwissen mitgebracht habe und auch die Abläufe im Krankenhaus kannte. Es ist aber keine Zugangsvoraussetzung für das Studium! Vorerfahrung ist hilfreich, aber nicht zwangsläufig notwendig.

Ihr seid beide direkt nach dem Studium im KWM eingestiegen. Seid ihr in eurem Lieblingsbereich aus dem Studium gelandet?

Tina: Ich hatte mehrere Lieblingsbereiche darunter war aber auf jeden Fall auch das Patientenmanagement in dem ich jetzt gelandet bin. 

Kristina: Witziger Weise ja! Ich hatte damals bei meinem Vorstellungsgespräch schon gesagt, dass ich langfristig gerne ins Controlling möchte.

Welche Möglichkeiten bietet euch das KWM – was gefällt euch hier?

Tina: Das KWM bietet mir viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Ich habe tolle Kollegen und Vorgesetzte die mir viel Vertrauen entgegenbringen. 

Kristina: Man einen guten Rund-um-Blick und kennt sich in verschiedenen Abteilungen aus – das hilft mir jetzt natürlich bei meiner Arbeit. Wenn man sich im Unternehmen umschaut stehen langfristig auch die Aufstiegschancen für ehemalige duale Studenten nicht allzu schlecht. Das KWM ist ein junges und starkes Unternehmen, das gerade mitten im Veränderungsprozess steckt. Das zu begleiten ist auf jeden Fall eine spannende Aufgabe.

Wie wurdet ihr in den Abteilungen eingesetzt? Hattet ihr feste Aufgaben oder Projekte?

Tina: In manchen Abteilungen durfte ich im Tagesgeschäft mitarbeiten, in anderen Abteilungen bekam ich eigene Projekte zugeteilt, weil das sinnvoller war. Aber ich konnte immer einen Teil der Arbeit eigenständig durchführen und hatte Ansprechpartner, die bei Fragen zur Verfügung standen.

Würdet ihr das duale Studium weiterempfehlen?

Tina: Ja, auf jeden Fall. Es ist zwar ein hartes Stück Arbeit bis man den Abschluss in der Tasche hat, man kann sich aber durch den hohen Praxisbezug im Studium und die Mitarbeit im Unternehmen ein realistisches Bild von der Arbeit im Gesundheitsbereich verschaffen. Durch die vielen verschiedenen Abteilungen, die ich im KWM in den Praxisphasen kennen lernen durfte, konnte ich bereits während des Studiums für mich entdecken, welche Bereiche mir liegen. 

Kristina: Ja, denn neben dem großen Vorteil, dass man während der gesamten Zeit Geld verdient und somit unabhängig und eigenständig sein kann, wird großen Wert auf den Praxisbezug gelegt. Es ist kein rein theoretisches Wissen, das man hier erlangt. Auch das familiäre Feeling an der DHBW mit kleinen Kursen und Dozenten, die einen kennen, hat mir sehr gut gefallen.

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Infokarte "Duales Studium BWL-Gesundheitsmanagement" (PDF)