Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2-Virus)

Veröffentlicht: 07. Apr 2020  | Tags: Notfallmedizin, Allgemein

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen: 

Besucherregelung

Unter den folgenden Voraussetzungen ist es derzeit möglich, Patienten unserer beiden Klinikstandorte zu besuchen:

  • Besuche sind täglich ausschließlich in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr gestattet, auf den Intensivstationen beider Standorte von 15.00 bis 18.00 Uhr.
  • Pro Patient ist ein Besucher pro Tag zugelassen. 
    Bei Kindern ist der gemeinsame Besuch beider Elternteile bzw. Sorgeberechtigten gestattet.
  • Patienten in Mehrbettzimmern werden gebeten, Besuche mit ihren Zimmernachbarn abzustimmen, sodass immer maximal für einen Patienten Besuch anwesend ist.  
  • Die Begleitung Sterbender durch den engsten Familienkreis ist jederzeit zulässig.
  • Eine Weitere Ausnahme bilden Besuche, welche medizinischen, rechtsberatenden,seelsorgerischen und schulischen Zwecken dienen.
  • Kreißsaal: Ausführliche Informationen zur Begleitung während der Geburt und Besuchen auf der Wochenstation finden Sie hier.
  • Begleitpersonen sind nur gestattet, wenn der Patient körperlich bzw. in seiner Gehfähigkeit beeinträchtigt ist oder die Begleitperson übersetzen muss.  
  • Jeder Besucher wird bei Betreten der Klinik durch das Personal am Empfang registriert. (Name des Besuchten, Name und Telefonnummer des Besuchenden)
  • Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die Haupteingänge gestattet.
  • Die Pforte hält Rücksprache mit der jeweiligen Station, um den Besuch anzukündigen.
  • Während des gesamten Besuchs ist ein medizinscher Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt sowohl für den Besucher als auch den Patienten. 
    Besucher mit „Communitiy-Masken“ erhalten bei Betreten der Klinik einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.
  • Es ist zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen, auch erkrankten Angehörigen, einzuhalten.
  • Besucher sollen sich regelmäßig die Hände desinfizieren, insbesondere bei Betreten und Verlassen der Klinik sowie des Patientenzimmers.
  • Persönliche Gegenstände für einen Patienten können auch außerhalb der Besuchszeiten am Infocenter abgegeben werden.
 
Ein Krankenhaus ist ein sensibler Bereich. Hier werden kranke, teils immungeschwächte Personen behandelt. Viele von ihnen zählen zur Risikogruppe. Wir bitten Sie daher, Ihre Besuche mit Bedacht zu tätigen und die genannten Maßnahmen ausnahmslos einzuhalten.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Verhalten im Verdachtsfall

Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben könnten oder persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

Fahren Sie zum Schutz anderer nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen. Unternehmen Sie die ersten Schritte alle telefonisch!

Rufen Sie Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an (bundesweit: 116 117). Dort erhalten Sie fundierte, konkrete Handlungsempfehlungen. Bei entsprechender Notwendigkeit wird ein diensthabender Arzt des Bereitschaftsdienstes Sie in Ihrem häuslichen Umfeld aufsuchen und den entsprechenden Test durchführen. Ein Austausch mit dem behandelnden Hausarzt findet ebenfalls statt (Weitere Informationen). 

Begleitung im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu Schwangerschaft und Geburt in der aktuellen Infektionslage

Es ist weiterhin eine Begleitung bei der Geburt erlaubt (eine einzelne Person). Es ist kein Wechsel der Personen möglich. Die Begleitperson darf keine Erkältungs- und/oder Grippesymptome aufweisen. Dies gilt auch bei einem Kaiserschnitt.

Bei Einleitungen oder Blasensprung ohne Wehentätigkeit ist die Anwesenheit der Begleitperson erst bei Geburtsbeginn erlaubt.
Bei ambulanten Vorstellungen oder geplanten Untersuchungen im Kreißsaal (z. B. Sonographie, Kaiserschnittsaufklärung) ist keine Begleitperson zugelassen.

Der Eingang zum Kreißsaal ist momentan geschlossen, Entbindende können dort an der Türe klingeln und werden dann herein gelassen.

Nach dem Tag der Geburt darf pro Tag eine Person zu Besuch kommen. Bitte informieren Sie zudem das Stationspersonal.

Wir bemühen uns, Ihnen die Geburt und die Zeit danach auch in dieser Krisenzeit so angenehm wie möglich zu machen. Um unsere Begleit- und Besuchsmöglichkeiten aufrecht erhalten zu können, sind wir darauf angewiesen, dass alle Patientinnen und Begleitpersonen sich an die geltenden Vorgaben und staatlichen Anordnungen halten. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Versorgung Corona-infizierter Patienten im KWM

Am Klinikum Würzburg Mitte befasst sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die sich aus Experten aller relevanten Fachbereiche zusammensetzt, aktiv und kontinuierlich mit der Prävention und Versorgung von Infektionskrankheiten. Seit Ausbruch des Coronavirus hat diese Task Force ihre Arbeit intensiviert und alle notwendigen Maßnahmen festgelegt. Es gibt genaue Ablaufpläne und Vorgaben für den Fall eines infizierten Patienten oder eines entsprechenden Verdachts. Das Team trifft sich regelmäßig, um die aktuelle Lage zu besprechen und flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

 Wichtige Telefonnummern: 

  • 116 117 - Patientenservice der KVB
  • 0931/8003-5100 - Bürgertelefon von Stadt & Landkreis Würzburg 
  • 0931/68 08-5101 - Hotline des LGL für besorgte Bürgerinnen und Bürger  

 

Weiterführende Links:

  


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Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus